Nachhaltig erfolgreich als ostbelgischer Beherbergungsbetrieb

Diese Herausforderungen kennen Sie bestimmt auch

  • Gäste trennen ihren Müll nicht.
  • Gäste lassen die Fenster offenstehen, während die Heizung auf Hochtouren läuft.
  • Gäste bringen ihr eigenes Essen mit, anstatt regionale Produkte zu probieren.

Wie können Sie mit den Gästen in den Dialog treten, um sie für diese Themen zu sensibilisieren? Welche Lösungen gibt es, die Ihren Betrieb effizienter machen und helfen, energie- und ressourcenschonender zu werden?

Die neue Nachhaltigkeitsinitiative gibt Antworten

2024 fiel der Startschuss. Bei der Initiative stehen Fragen (und natürlich Antworten) zur Nachhaltigkeit im Rampenlicht  - und zwar aus allen relevanten Blickwinkeln, nämlich ökologisch, ökonomisch und sozio-kulturell. Das stellt sicher, dass Umwelt, Wirtschaft und der Mensch ganzheitlich in Sachen Nachhaltigkeit betrachtet werden. Dabei klären Fachleute die Betriebe gleichzeitig über spezifische Themen wie Abfallmanagement, Wasserqualität, Energieeffizienz, den Mehrwert von lokalen Produkten auf.

Die Nachhaltigkeitsinitiative verfolgt folgende Ziele: 

  • Energie und Ressourcen sparen und somit Kosten einsparen
  • Qualität der Dienstleistungen steigern und dadurch auch die Zufriedenheit der Gäste
  • Marktpräsenz verbessern und somit zukunftsfähig bleiben
  • Arbeitskräftemangel entgegenwirken, indem attraktive Arbeitsbedingungen geschaffen werden
  • ökologischen Fußabdruck reduzieren und somit den Klimawandel eindämmen

Um diese Ziele zu erreichen, werden zusammen mit den Teilnehmenden praxisorientierte, innovative Maßnahmen, die auf mehr messbare Nachhaltigkeit im
Tourismus abzielen, entwickelt. Diese eignen sich für kleine und mittlere Unternehmen im ostbelgischen Tourismussektor. Zum Einsatz kommen dabei auch bewährte Online-Tools, um den betrieblichen CO2-Fußabdruck besser einschätzen und den Stand seiner eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen vergleichen zu können. Bei all dem ist die strategische Nachhaltigkeitskommunikation mit der Bevölkerung, Mitarbeitenden und Gästen integraler Bestandteil des Projekts.

Außerdem soll die Initiative die touristischen Unterkunftsbetriebe darauf vorbereiten, die erforderlichen regulatorischen Änderungen auf EU-Ebene zu erfüllen, die in den nächsten Jahren auf sie zukommen werden.

Das Ministerium kombiniert unterschiedliche Formate, um die Initiative umzusetzen: Workshopreihe, Webinare, Informationen auf dem Tourismusportal, Tools zur Selbsteinstufung, … Erfahrene Referenten der co:compass Tourismusberatung begleiten das Ganze.