Statistiken

Jahresstatistik 2021 der touristischen Info-Stellen

Die touristischen Anfragen sind 2021 wieder langsam angestiegen. Erstaunlich: Es gab anteilig mehr direkte Kontakte in den Büros als im Vor-Krisen-Jahr 2019. Weniger überraschend ist der Anstieg der Anfragen von Belgiern und besonders Ostbelgiern.

Anfragen 2019-2021
Anfragen 2019-2021

So wie 2020 war auch das Jahr 2021 von der Coronakrise gekennzeichnet. Zu jeder Zeit waren die touristischen Informationsstellen per E-Mail, Telefon oder soziale Medien zu erreichen. Insgesamt gab es 2021 in den acht Info-Stellen knapp 79.000 touristische Anfragen. Das sind etwa 23 Prozent mehr als im Vorjahr mit gut 63.000 Anfragen. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es aber über 124.000 Anfragen – es geht also wieder leicht bergauf, aber die Zahlen vor der Coronakrise sind noch nicht wieder erreicht.

Belgier entdecken Ostbelgien

2021 kamen 82 Prozent der Anfragen von Inländern, 42 Prozent davon waren Ostbelgier. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2019 um 14 Prozent angestiegen. Die wahrscheinlichste Erklärung dafür ist, dass die Belgier während der Pandemie ihr eigenes Land erkundet haben und wegen Reisebeschränkungen von Fernreisen absehen mussten. Viele Ostbelgier haben ihre eigene Gegend neu entdeckt – das ist positiv!

Trotz Kontaktbeschränkungen und begrenzter Personenanzahl während der Pandemie haben prozentual mehr Anfragen in den touristischen Info-Stellen selbst stattgefunden als im Jahr 2019.

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Aus den Zahlen von 2019 bis 2021 können einige Trends abgelesen werden:

  • Es gibt einen stetigen Anstieg von Anfragen von Inländer und besonders Ostbelgiern.
  • Frontoffice-Anfragen, also Besuche vor Ort mit direktem persönlichem Kontakt, sind nach wie vor gefragt.
  • Das Wandern bleibt die beliebteste Aktivität während eines Urlaubes in Ostbelgien.