Umfrage: „Digitalisierung der Unterkunftsbetriebe“

Auswertung der Umfrage

Wie digital sind die Unterkunftsbetreiber? Um konkrete Informationsangebote machen zu können, hat das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft dazu eine Befragung durchgeführt. Hier finden Sie die Ergebnisse.

Ein Mann sitzt vor seinem PC und im Vordergrund sieht man Piktogramme zum Thema Digitalisierung.

Der unumkehrbare Megatrend auch im Tourismus ist die Digitalisierung. Um zu wissen, wo die Unterkunftsbetriebe in Ostbelgien in diesem Prozess stehen, hat das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Januar 2022 eine Umfrage zum Thema „Digitalisierung der Unterkunftsbetriebe“ lanciert. Die Umfrage wurde an 370 Unterkunftsbetreiber gesendet, 165 davon haben geantwortet.

Es wurden allgemeine Fragen rund um die Digitalisierung thematisiert - von Google Maps, Business oder Travel über den Gebrauch von Channel-Managern bis hin zur eigenen Webseite.

Es fehlt vor allem an Fachwissen

Von Google Maps haben 96 Prozent der Befragten schon gehört. Auf die Frage, ob Google Business, Google Travel oder ein Channel-Manager bekannt sind, antworteten aber mehr als die Hälfte mit „nein“.

70 Prozent der Befragten haben eine eigene Webseite, 43 Prozent davon arbeiten nicht mit externen Webdesignern für das Erstellen der Seite zusammen. 71 Prozent erstellen keine Statistiken zu ihrer Seite. Die Fotos und Texte werden im Durchschnitt unregelmäßig, aber seltener als einmal pro Jahr ausgetauscht.

Besonders signifikant ist der Mangel an Fachwissen. Gemäß der Auswertung der Befragung sagen 62 Prozent, sie haben genug Ressourcen. Aber 77 Prozent der Betreiber, die nicht genug Ressourcen haben, sagen, es fehle ihnen an entsprechendem Know-how.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat darauf bereits reagiert. Eine erste Online-Schulung mit Basisinformationen zu Google-Produkten und Channel-Managern fand großen Zuspruch.